Gespräch mit "Profi"-Rennradfahrer
Auf einer Landstraße etwa 20 Kilometer südlich von Delmenhorst fuhren zwei Männer mit ihren Rennrädern auf der Straße. Obwohl ein benutzungspflichtiger und gut ausgebauter Radweg vorhanden war, pedalierten sie auf der Fahrbahn, auf der ein Tempolimit die Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzte.
Ich war mit dem Auto unterwegs und nutze die Chance, mal ein vernünftiges Gespräch zu suchen. Ich überholte die beiden und hielt einfach mal vor ihnen auf der Straße an. Mit dem Arm auf dem Autofenster winkend machte ich auf mich aufmerksam.
Nachdem wir alle standen, erklärte ich, dass ich selber viel mit dem Fahrrad unterwegs bin und daher für beide Seiten gleichermaßen Verständnis habe. Dennoch sagte ich ihnen direkt ins Gesicht, dass genau so ein Verhalten ein Grund dafür ist, warum so viele Autofahrer Radfahrer hassen.
Das Gespräch blieb vernünftig und auf Augenhöhe. Wir warfen den Ball verbal mehrfach hin und her, aber die Radler erklärten mir, dass deren Räder als Sportgeräte gelten würden und sie daher ungeachtet der blauen Verkehrszeichen auf der Straßen fahren dürften. Ich soll das mal nachlesen, kann man überall im Internet finden. Wir verabschieden uns und fuhren hintereinander auf der Straße weg.
Dieser Irrglaube, dass Rennradfahrer die Straße nutzen dürfen, auch wenn blaue Schilder, die auf eine Benutzungspflicht der Radwege hinweisen, aufgestellt wurden, hält sich hartnäckig. Das ist aber nicht so.
Wer das anders sieht, soll mir das bitte mit Quellenangaben belegen!
Faszinierend aber war schon, dass das mal Leute waren, mit denen man anständig reden konnte. Ansonsten sind mir diese Lycra-Trottel bislang ausschließlich neben ihrer Ignoranz vor allem unangenehm aggressiv aufgefallen. Ich habe schon so oft einen Stinkefinger von diesen Leute zu sehen bekommen, wenn ich sie (selbst als Radfahrer unterwegs) auf die benutzungspflichtigen Radwege hingewiesen habe.
"Gespräch mit "Profi"-Rennradfahrer" vollständig lesen
Ich war mit dem Auto unterwegs und nutze die Chance, mal ein vernünftiges Gespräch zu suchen. Ich überholte die beiden und hielt einfach mal vor ihnen auf der Straße an. Mit dem Arm auf dem Autofenster winkend machte ich auf mich aufmerksam.
Nachdem wir alle standen, erklärte ich, dass ich selber viel mit dem Fahrrad unterwegs bin und daher für beide Seiten gleichermaßen Verständnis habe. Dennoch sagte ich ihnen direkt ins Gesicht, dass genau so ein Verhalten ein Grund dafür ist, warum so viele Autofahrer Radfahrer hassen.
Das Gespräch blieb vernünftig und auf Augenhöhe. Wir warfen den Ball verbal mehrfach hin und her, aber die Radler erklärten mir, dass deren Räder als Sportgeräte gelten würden und sie daher ungeachtet der blauen Verkehrszeichen auf der Straßen fahren dürften. Ich soll das mal nachlesen, kann man überall im Internet finden. Wir verabschieden uns und fuhren hintereinander auf der Straße weg.
Dieser Irrglaube, dass Rennradfahrer die Straße nutzen dürfen, auch wenn blaue Schilder, die auf eine Benutzungspflicht der Radwege hinweisen, aufgestellt wurden, hält sich hartnäckig. Das ist aber nicht so.
Wer das anders sieht, soll mir das bitte mit Quellenangaben belegen!
Faszinierend aber war schon, dass das mal Leute waren, mit denen man anständig reden konnte. Ansonsten sind mir diese Lycra-Trottel bislang ausschließlich neben ihrer Ignoranz vor allem unangenehm aggressiv aufgefallen. Ich habe schon so oft einen Stinkefinger von diesen Leute zu sehen bekommen, wenn ich sie (selbst als Radfahrer unterwegs) auf die benutzungspflichtigen Radwege hingewiesen habe.
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